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Wichtig zu wissen

Die Infektionszahlen verändern sich stets, daher gilt es immer die Inzidenz in Ihrer Region zu beachten. In Nordrhein-Westfalen gelten je nach Inzidenzstufe verschiedene Regelungen. Diese sind für die einzelnen Bereich auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums abrufbar. Einen weiteren Überblick gibt es auf der Internetseite der Staatskanzlei. Ggf. müssen beide betrachtet werden.

Aktuell Landesinzidenzstufe 1 (Stand 26. Juli)

Dies bedeutet:

  • Für den Einzelhandel gilt eine Kund*innenbeschränkung von 1 pro 10m²
  • Bei Veranstaltungen gilt die einfache Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden

Beachten Sie allerdings auch Ihre Inzidenzstufe vor Ort. Welche Stufe bei Ihnen gilt bzw. welche Landesinzidenz zählt, finden Sie tagesaktuell auch beim Gesundheitsministerium: Übersicht: Inzidenzstufen in den Kreisen und kreisfreien Städten

Übersicht der Inzidenzstufen:

  1. Inzidenzstufe 0, die bei einer 7-Tage-Inzidenz von höchstens 10 vorliegt
  2. Inzidenzstufe 1, die bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 10, aber höchstens 35 vorliegt
  3. Inzidenzstufe 2, die bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 35, aber höchstens 50 vorliegt, und
  4. Inzidenzstufe 3, die bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 50 vorliegt

Die Zuordnung zu einer höheren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an drei aufeinanderfolgenden Kalendertagen überschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag. Die Zuordnung zu einer niedrigeren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag. Abweichend davon erfolgt die Zuordnung beim Übergang von der Inzidenzstufe 0 zur Inzidenzstufe 1 erst, wenn der Grenzwert an acht aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird.

Details Landesinzidenzstufe 0

  • Die Einhaltung des Mindestabstands ist nur noch eine Empfehlung. Die Kontaktbeschränkungen entfallen.
  • Die Maskenpflicht im Einzelhandel und im ÖPNV bleibt bestehen.
  • Die Zugangsbeschränkungen im Einzelhandel entfallen, wenn auch die Landesinzidenz 0 ist.
  • Pflicht zur Vorlage eines Negativtests (Bürgertest) beim Unternehmen, wenn man mindestens 5 Tage im Urlaub gewesen ist oder aus sonstigen Gründen nicht gearbeitet hat. Dies gilt nicht für vollständig Geimpfte oder Genesene.
  • Für kulturelle Veranstaltungen gilt entweder Maske, Abstand und Personenbegrenzung wie bei Inzidenzstufe 1 oder die Vorlage eines Negativtestes (oder Geimpft, Genesen) ebenfalls wie in Inzidenzstufe 1. Bei Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen muss auch die Landesinzidenz bei 0 liegen.

Die aktuelle Corona-Verordnung finden Sie immer auf der Seite des NRW-Gesundheitsministeriums:

Veranstaltungen

Mit Inzidenzstufe 0

Für kulturelle Veranstaltungen gilt entweder Maske, Abstand und Personenbegrenzung wie bei Inzidenzstufe 1 oder die Vorlage eines Negativtestes (oder Geimpft, Genesen) ebenfalls wie in Inzidenzstufe 1. Bei Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen muss auch die Landesinzidenz bei 0 liegen.

Die Regelungen zur Kultur sind in § 13 der Coronaschutz-Verordnung geregelt.

Wichtig: Bitte beachten Sie auch, was auf den Internetseiten Ihrer Kommunen/Städte steht und sprechen Sie mit Ihrem Ordnungsamt die Details ab – vor allem, wenn es Unsicherheiten gibt!

Sonderfond für Kulturveranstaltungen

Der Bund hat einen Sonderfond für Kulturveranstaltungen von 2,5 Mrd. Euro aufgesetzt, um den Neustart von kulturellen Veranstaltungen zu unterstützen. Zum einen in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit sollte aus Gründen des Infektionsschutzes nur eine gewisse Anzahl an Zuschauer*innen erlaubt sein, zum anderen für den Fall, dass eine Veranstaltung durch Corona ausfallen muss. Nutzen Sie diese Förderungen, um wieder Lesungen vor Ort anzubieten. Alle Informationen erhalten Sie auf der Internetseite sonderfond-kulturveranstaltungen.de

Homeoffice, Test- und Maskenpflicht

Nach Corona-Verordnung § 1.4 bzw. SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung

  • Homeoffice
    Für Betriebe, Unternehmen, Behörden und andere Arbeitgeber ergeben sich für die Arbeitstätigkeit einschließlich der betrieblichen und überbetrieblichen praktischen Ausbildung die Vorgaben zum Infektionsschutz aus den Anforderungen des Arbeitsschutzes, insbesondere den Vorgaben zur Kontaktreduzierung im Betrieb, zum Angebot von Heimarbeit sowie zur Verpflichtung des Arbeitsgebers zur Bereitstellung von Masken und der Verpflichtung der Beschäftigten zum Tragen der Masken aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales  vom 20. Januar 2021, und weiteren einschlägigen Rechtsvorschriften.
  • Masken
    Unter folgenden Voraussetzungen gibt es eine Verpflichtung des Arbeitgebers zur Bereitstellung von Masken und der Verpflichtung der Beschäftigten zum Tragen der Masken in geschlossenen Räumen. Auszug aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung § 3 Mund-Nasen-Schutz:
    • die Anforderungen an die Raumbelegung nach § 2 nicht eingehalten werden können oder
    • der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, oder
    • bei ausgeführten Tätigkeiten mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen ist.
  • Testen
    Arbeitgeber*innen sind verpflichtet mindestens einmal pro Woche Selbst- oder Schnelltests anzubieten
    • besonders gefährdete Arbeitnehmer*innen mit Kundenkontakt auch zweimal pro Woche
    • Änderung der Arbeitsschutzverordnung am 13. April 2021

Hinweise und Tipps

Für alle Mitarbeiter*innen

  • Husten- und Niesetikette beachten
  • Bei Krankheitssymptomen zu Hause bleiben
  • Schutzmaßnahmen zur Reduzierung von Kontakten, auch und insbesondere für das eigene Personal, beachten (z.B.: Mahlzeiten möglichst getrennt einnehmen).
  • Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Schmierinfektionen über Vehikel und Gegenstände: Teilen Sie Gegenstände wie z. B. Arbeitsmaterialien möglichst nicht mit anderen Personen.
  • Reinigen Sie Ihren Arbeitsplatz gründlich und insbesondere beim Verlassen oder bei Dienstantritt, wenn Sie ihn mit anderen Personen teilen (z. B. Tastaturen)
  • Nutzen Sie, wenn möglich, keine öffentlichen Verkehrsmittel, sondern bevorzugen Sie das Fahrrad, gehen Sie zu Fuß oder fahren mit dem eigenen Auto
  • Alle Bürger*innen können mindestens einen Schnelltest (Bürgertest) pro Woche vornehmen lassen. Auch mehr Tests pro Woche sind möglich. Eine Übersicht über Ihre örtlichen Schnelltestzentren erhalten Sie auf der Internetseite Ihrer Stadt.

Für das Geschäftslokal

  • Verpflichtung zum Tragen von medizinischen Mund-Nasen-Masken. Gut sichtbare Aushänge mit Hinweisen über allgemeine Schutzvorkehrungen und Umgang im Ladenlokal
  • Inhaber*innen und Beschäftigte können an Bedientheken medizinische Masken durch Abtrennung durch Glas, Plexiglas o.ä. ersetzen.
  • Gesichtsvisiere sind laut Verodnung nicht mehr vorgesehen.
  • Aushänge für Kassen und Bedientheke stehen von der Berufsgenossenschaft zum Download zur Verfügung
  • Mindestabstand von 1,5m zwischen den Kund*innen bzw. Mitarbeitenden
  • Um die Kundennanzahl im Blick zu haben, platzieren Sie zum Beispiel am Eingang Körbchen oder änliches.
  • Plexiglasscheiben können an Bedientheken platziert werden.
  • Farbige Markierungen am Boden, um Abstände zu markieren
  • Bezahlung sollte möglichst elektronisch erfolgen, bei Barzahlung Nutzung eines kleinen Tabletts zur Geldübergabe
  • Mit Handdesinfektionsmittel im Kassenbereich regelmäßig die Oberflächen reinigen, mindestens bei Personalwechsel
  • Das Tragen von Handschuhen wird nicht als sinnvoll erachtet, da es falsches Sicherheitsgefühl erzeugt. Häufiges Händewaschen ist wichtiger.

Weitere Tipps

  • Im Börsenblatt hat Buchhandelsberaterin Christiane Goebel einige Tipps für Sie zusammengestellt – unter anderem auch zu Kundenführung und Sortimentspflege.
  • Räumen Sie Ihre Sitzmöglichkeiten soweit möglich weg oder sperren Sie sie ab.
  • Wenn es eine Spielecke gibt, sperren Sie diese ab oder räumen sie weg.
  • Auch Kaffee-/Getränkestationen sollen momentan nicht benutzt werden. Die Verweildauer im Laden soll so gering wie möglich sein.
  • Die Plexiglasscheiben aus IKEA-Bilderrahmen können als Spuckschutz umfunktioniert werden.
  • In größeren Ladenlokalen kann es sinnvoll sein, am Eingang Körbchen oder ähnliches zu platzieren, damit Sie im Blick haben, wie viele Kunden im Laden sind bzw. hineindürfen. Und mit einem Schild können Sie darauf hinweisen, dass man auf den nächsten freien Korb warten muss.