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Im Überblick:

Aktuelles

Ab 19. Oktober 3G im Einzelhandel möglich

Es besteht ab sofort die Möglichkeit, dass bei 3G aller Beteiligten, d.h. geimpft, getestet oder genesen der Belegschaft sowie der Kund*innen, und Einhaltung der 1,5 Metern Abstand, auf das Tragen von Masken verzichtet werden kann. Das bedeutet dann, wenn Sie 3G in Ihrer Buchhandlung einführen möchten, es eine Einlasskontrolle geben muss.

Ab 11. Oktober keine Verdienstausfallentschädigungen für Ungeimpfte

Nordrhein-Westfalen wird entsprechend dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) des Bundes zum 11. Oktober 2021 die Verdienstausfallentschädigungen bei Quarantänen für Menschen ohne Impfschutz auslaufen lassen. Ausgenommen von dieser Regelung bleiben weiterhin Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Genesene und Geimpfte, die aufgrund von Impfdurchbrüchen oder Neuerkrankungen in Quarantäne müssen, haben ebenfalls weiterhin einen Anspruch auf eine Verdienstausfallentschädigung. Dadurch entfällt zugleich die Arbeitgeberpflicht zur Vorleistung der Verdienstausfallentschädigung. Weitere Informationen

Die Landesinzidenzstufen wurden weitestgehend aufgehoben (Stand 18.08.2021)

Es treten nun lediglich Einschränkungen bei eine örtlichen Inzidenz (dauerhaft nach 5 Tagen) von über 35 in Kraft – ist die Landesinzidenz dauerhaft über 35, gilt dies für das gesamte Bundesland.

Die Einschränklungen betreffen Veranstaltungen, Gastgewerbe, Sport u.ä. – nicht aber den Zugang zum Einzelhandel! Die Zugangsbeschränkungen für den Handel wurden ersetzt durch die Verpflichtung, einen Mindestabstand von 1,5 m sowie regelmäßiges Lüften zu ermöglichen (laut Anlage).

Die zuständigen örtlichen Behörden sind befugt, im Einzelfall auch über diese Verordnung hinausgehende Schutzmaßnahmen anzuordnen – bitte fragen Sie bei Unklarheiten weiterhin vor Ort nach (z.B. bei Veranstaltungen).

Die aktuelle Corona-Verordnung finden Sie immer auf der Seite des NRW-Gesundheitsministeriums:

Veranstaltungen

Veranstaltungen mit 3G

Alle Teilnehmenden müssen einen negativen Test nachweisen, genesen oder geimpft sein – die sog. 3G-Regel. Bei Veranstaltungen mit über 100 Personen im Innenraum ohne feste Sitzplätze ist dem Gesundheitsamt vor der erstmaligen Öffnung ein einrichtungsbezogenes Hygienekonzept vorzulegen.

Sonderfond für Kulturveranstaltungen

Der Bund hat einen Sonderfond für Kulturveranstaltungen von 2,5 Mrd. Euro aufgesetzt, um den Neustart von kulturellen Veranstaltungen zu unterstützen. Zum einen in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit sollte aus Gründen des Infektionsschutzes nur eine gewisse Anzahl an Zuschauer*innen erlaubt sein, zum anderen für den Fall, dass eine Veranstaltung durch Corona ausfallen muss. Nutzen Sie diese Förderungen, um wieder Lesungen vor Ort anzubieten. Alle Informationen erhalten Sie auf der Internetseite sonderfond-kulturveranstaltungen.de

Masken und Testpflicht, Homeoffice und Reiserückkehr

Masken

  • Eine Maskenpflicht im Laden besteht weiterhin. Im Freien ist das Tragen einer Maske nicht mehr verpflichtend, wird aber, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, vor allem in Warteschlangen oder vor Kassenbereichen empfohlen.
  • Unter folgenden Voraussetzungen gibt es eine Verpflichtung des Arbeitgebers zur Bereitstellung von Masken und der Verpflichtung der Beschäftigten zum Tragen der Masken in geschlossenen Räumen. Auszug aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung § 3 Mund-Nasen-Schutz:
    • die Anforderungen an die Raumbelegung nach § 2 nicht eingehalten werden können oder
    • der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, oder
    • bei ausgeführten Tätigkeiten mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen ist.

Testen

  • Arbeitgebende bleiben verpflichtet, in ihren Betrieben mindestens zweimal pro Woche für alle in Präsenz Arbeitenden die Möglichkeit für Schnell- oder Selbsttests anzubieten. Ausnahmen gibt es für vollständig geimpfte bzw. von einer CoViD-19-Erkrankung genesene Beschäftigte.

Homeoffice

  • Arbeitgebende sind nicht weiter verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Betriebsbedingte Kontakte und die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen müssen aber auf das notwendige Minimum reduziert bleiben. Dazu kann auch weiterhin das Arbeiten im Homeoffice wichtige Beiträge leisten.

Rückkehr aus dem Urlaub

  • Nicht immunisierte Beschäftigte, die nach dem 1. Juli 2021 mindestens fünf Werktage hintereinander aufgrund von Urlaub und vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben oder im Homeoffice waren, müssen am ersten Arbeitstag im Unternehmen einen Negativtestnachweis vorlegen oder vor Ort einen dokumentierten beaufsichtigten Test durchführen

Hinweise und Tipps

Für alle Mitarbeiter*innen

  • Husten- und Niesetikette beachten
  • Bei Krankheitssymptomen zu Hause bleiben
  • Schutzmaßnahmen zur Reduzierung von Kontakten, auch und insbesondere für das eigene Personal, beachten (z.B.: Mahlzeiten möglichst getrennt einnehmen).
  • Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Schmierinfektionen über Vehikel und Gegenstände: Teilen Sie Gegenstände wie z. B. Arbeitsmaterialien möglichst nicht mit anderen Personen.
  • Reinigen Sie Ihren Arbeitsplatz gründlich und insbesondere beim Verlassen oder bei Dienstantritt, wenn Sie ihn mit anderen Personen teilen (z. B. Tastaturen)
  • Nutzen Sie, wenn möglich, keine öffentlichen Verkehrsmittel, sondern bevorzugen Sie das Fahrrad, gehen Sie zu Fuß oder fahren mit dem eigenen Auto
  • Alle Bürger*innen können mindestens einen Schnelltest (Bürgertest) pro Woche vornehmen lassen. Auch mehr Tests pro Woche sind möglich. Eine Übersicht über Ihre örtlichen Schnelltestzentren erhalten Sie auf der Internetseite Ihrer Stadt.

Für das Geschäftslokal

  • Verpflichtung zum Tragen von medizinischen Mund-Nasen-Masken. Gut sichtbare Aushänge mit Hinweisen über allgemeine Schutzvorkehrungen und Umgang im Ladenlokal
  • Inhaber*innen und Beschäftigte können an Bedientheken medizinische Masken durch Abtrennung durch Glas, Plexiglas o.ä. ersetzen.
  • Gesichtsvisiere sind laut Verodnung nicht mehr vorgesehen.
  • Aushänge für Kassen und Bedientheke stehen von der Berufsgenossenschaft zum Download zur Verfügung
  • Mindestabstand von 1,5m zwischen den Kund*innen bzw. Mitarbeitenden
  • Um die Kundennanzahl im Blick zu haben, platzieren Sie zum Beispiel am Eingang Körbchen oder änliches. (nicht mehr verpflichtend!)
  • Plexiglasscheiben können an Bedientheken platziert werden.
  • Farbige Markierungen am Boden, um Abstände zu markieren
  • Bezahlung sollte möglichst elektronisch erfolgen, bei Barzahlung Nutzung eines kleinen Tabletts zur Geldübergabe
  • Mit Handdesinfektionsmittel im Kassenbereich regelmäßig die Oberflächen reinigen, mindestens bei Personalwechsel
  • Das Tragen von Handschuhen wird nicht als sinnvoll erachtet, da es falsches Sicherheitsgefühl erzeugt. Häufiges Händewaschen ist wichtiger.